Oliver Pochers Weg ins Fernsehen

Alle kennen ihn, viele lieben ihn und einige mögen ihn absolut gar nicht: Die Rede ist natürlich von Oliver Pocher, der Comedian, Musiker, Entertainer und Schauspieler in einer Person ist.

Das sagenumwobene Naturtalent wurde am 18. Februar 1978 in Hannover geboren und gehörte während seiner Kindheit ebenso wie seine Eltern Jutta und Gerhard Pocher zu den Zeugen Jehovas. Im Gegensatz zu seinen Eltern hat er heute allerdings nichts mehr mit dieser Sekte zu tun.

Nach seiner Schulzeit lernte Oliver Pocher den Beruf des Versicherungskaufmanns bei der Signal Iduna Bauspar AG und arbeitete nach erfolgreichem Bestehen dieser Ausbildung unter anderem bei der HDI Lebensversicherung AG.

Ins Fernsehen kam er zum ersten Mal am 28. Oktober 1998, als er in der Talkshow von Bärbel Schäfer fünf Minuten Zeit bekam, das Publikum durch eigene einstudierte Nummern zum Lachen zu bringen. Aber außer Buh-Rufen und einem gelangweilten Publikum erntete er nichts.

Mehr Erfolg hingegen hatte er ein Jahr später als Viva-Moderator. Er stand fortan unter anderem für die Sendungen „Chart Surfer“, „Was geht ab“, „Planet Viva“ sowie bei seiner eigenen Produktion „Alles Pocher, … oder was?“ vor der Kamera.

Von da an war seine Präsenz im Fernsehen ungebrochen: Im Jahr 2001 wirkte er als einer der vier Hauptdarsteller für die Vorabendserie „Sternenfänger“ mit, welche im darauffolgenden Jahr ausgestrahlt wurde.

Auf dem Sender ProSieben erhielt Oliver Pocher in der Zeit von Januar 2003 bis April 2006 die Möglichkeit, seine Sendung „Rent a Pocher“ zu moderieren. Im Rahmen dieser Sendung wurde er sogar im Jahr 2005 zum Teamchef der Fußballnationalmannschaft von Sansibar ernannt.

Natürlich schaffte es Oliver Pocher bisher nicht, ohne mehrere handfeste Skandale sowie das ein oder andere Gerichtsurteil auszukommen. Zum Beispiel beleidigte er in der im Juli 2005 ausgetrahlten Show „Gottschalk & Friends“ die Sängerin Mariah Carey und bespuckte sie versehentlich mit Wasser. Für diese Aktion wurde er sowohl vom Sender ZDF als auch von einigen Zeitungen stark kritisiert.

Ebenso konnte sich die deutsche Bevölkerung kürzlich über Oliver Pochers neue Freundin, welche keine geringere als Boris Beckers Ex-Verlobte Sandy Meyer-Wölden ist, das Maul zerfetzen.

Weiteren Teilen der Bevölkerung wurde er ab dem 3. April 2006 durch die Moderation seiner Sendung „Pochers WM-Countdown“ auf ProSieben bekannt. Passend zur Fußball-WM erschien auch Oliver Pochers Single „Schwarz und Weiß“.

Seine erste größere Filmrolle spielte Oliver Pocher im Jahr 2007 in der Verfilmung von Tommy Jauds Roman „Vollidiot“. Noch im selben Jahr wechselte er von ProSieben zur ARD, um dort gemeinsam mit Harald Schmidt die Late-Night-Show „Schmidt & Pocher“ zu drehen. Bereits im April dieses Jahres wurde die Zusammenarbeit zwischen den beiden beendet.

Bei Stefan Raabs zahlreichen „TV total“-Events wie „Wok WM“ oder „Turmspringen“, welche natürlich auf dem Sender ProSieben ausgestrahlt werden, ist Oliver Pocher durch seine Live-Reportagen bereits zu einem festen Bestandteil geworden.

Auch in diesem Jahr war Oliver Pocher nicht untätig: Im April gab er bekannt, von dem Sender ARD zu Sat 1 zu wechseln, um dort seine erste eigene Sendung „Sportfreunde Pocher – Alle gegen die Bayern“ zu moderieren, welche seit dem 27. Juni dieses Jahres läuft. Trotz der interessanten Teambesetzung unterlag Pochers Mannschaft gegen den FC Bayern München jedoch mit 13 : 0.

Wir dürfen gespannt sein, was sich Oliver Pocher in Zukunft noch alles einfallen lässt …

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  • Ich den in dem jungen steckt schon Potential

  • Ich verstehe nicht so genau, welchen Anlass es gerade jetzt für diesen Artikel gibt.
    Das eigentlich Spannende fhelt übrigens – wie Pocher für VIVA entdeckt wurde.

  • Ja, das kann man sich aber auf sehr vielen anderen Seiten zur Genüge durchlesen. Anlass gaben übrigens die Besucherzahlen, die gerade wegen Oliver Pocher und dem McFit-Allstars-Spiel sehr gestiegen sind.

  • Okay, dazu fällt mir nix mehr ein…

  • Es ist nicht nur interessant wie Oliver Pocher ins TV gelangte, sondern wie er bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen ist. Ich habe dazu ein bisschen recherchiert.

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