Erdrutsch in Nachterstedt – Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Am frühen Samstagmorgen wurde die in Sachsen-Anhalt gelegene Gemeinde Nachterstedt von einem Unglück gefährlichen Ausmaßes heimgesucht: Aus noch ungeklärter Ursache brach eine mehrere hundert Meter breite Anhöhe ein und riss dabei ein Doppelhaus sowie eine Hälfte eines Mehrfamilienhauses mehr als einhundert Meter in die Tiefe. Wo einst diese Häuser standen, befindet sich nun ein riesiger Krater.

Es wird vermutet, dass der Erdrutsch im Zusammenhang mit dem früheren Braunkohle-Tagebau steht. Um hierüber jedoch Gewissheit zu bekommen, werden in den nächsten Monaten zahlreiche Gutachten eingeholt werden müssen.

Für die drei vermissten Opfer gibt es auch nach Aussage des Nachrichtensenders CNN kaum noch eine Überlebenschance, da die Unfallstelle bereits am Sonntag wegen akuter Lebensgefahr nicht einmal mehr von den Rettungsteams betreten werden durfte.

Die Polizei erklärte die Gemeinde Nachterstedt zum Katastrophengebiet und warnte vor weiteren Erdbewegungen, gestattete aber einigen Anwohnern kurzen Zutritt zu ihren Wohnungen, um persönliche Gegenständen zu holen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen fahrlässiger Tötung.

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