RTL als App auf dem iPhone und iPad

Bisher konnte man einzelne Formate von RTL sich als App auf das iPhone und den iPod touch holen, nun soll auch das gesamte TV-Programm des Senders folgen. Ab sofort kann man sich also den Kölner Sender als App aufs Handy holen.

Nun ja, nicht das komplette Programm, nur eigene Formate, denn US-Serien oder Spielfilme sind aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. So hat man also acht bis zwölf Stunden am Tag Zugriff auf das Angebot von RTL.

Dazu gibt’s noch extra aufbereitete Video-Clips , individuelle News-Angebote, einen Programmplaner und die Möglichkeit als Zuschauerreporter Bilder und Videos direkt an RTL zu schicken. (Letzteres ist in unseren Augen etwas fragwürdig…)

Durch ein Update soll bald auch das Angebot von RTLnow integriert werden. Ach ja, und eine App für das iPad soll natürlich ebenfalls kommen. Im ersten Monat ist die App kostenlos, danach zahlt man 1,59 Euro monatlich.

„Das große Abnehmen“ und RTLs merkwürdige Sendestartegie

Nun wurden bereits zwei Folgen von „Das große Abnehmen“ auf RTL gezeigt. Zunächst sollte die Abspeck-Show, moderiert von Vera Int-Veen, noch zur Prime Time laufen, dann wurde sie von RTL ins undankbare Sonntag-Nachmittag-Programm verbannt und dann noch einmal der Sendetermin gewechselt. Nun wundert sich RTL, warum die Show so magere Quoten hat…

Zu den niedrigen Quoten könnte zudem beigetragen haben, dass die Sendungen vorher auch noch bei SuperRTL gezeigt werden. Mmhhh, ist von uns ja auch nur eine reine Vermutung… ;-)

Nicht, dass wir die Show für besonders gut halten würden, jedoch ist es schon Schade zu sehen, dass die Sender immer härter die bereits produzierten Formate bereits vor dem eigentlichen Ausstrahlungs-Termin niedermachen und so ihnen eigentlich keine andere Chance bleibt als zu scheitern… Mal sehen, ob die Quoten weiterhin proportional zu den Kandidaten abnehmen.

ProSieben: Serie „Human Target“ wird „Eureka“ frühzeitig aus dem Programm kicken

Für alle Fans von „Eureka“ eine herbe Enttäuschung: Zum bereits zweiten Mal wird ProSieben die dritte Staffel nicht bis zum Ende hin ausstrahlen. Nach Plänen des Münchner Senders wird Eureka ab dem 13. September von der neuen Serie „Human Target“ abgelöst und dies zwei Folgen vor dem Finale der Staffel!

Schon einmal mussten Freunde von Eureka leiden, denn im letzten Jahr fing ProSieben schon einmal an die dritte Staffel auszustrahlen und hörte damit aber nach der sechsten Folge auf. Seit letzter Woche wird ein neuer Versuch unternommen, der offenbar wieder nicht zum Ende geführt wird.

Aus unserer Sicht ziemlich unverständlich, denn warum lässt man den Fans nicht noch die Freude der letzten zwei Folgen, wenn sonst eh nur Wiederholungen von „Fringe“ und „Supernatural“ laufen?

Erwin Pelzig lässt sich in die Anstalt einweisen

Als Georg Schramm vor kurzem bei der Kabarett-Sendung „Neues aus der Anstalt“ ausstieg, war dies für viele ein Schock. Lange war die Zukunft der Sendung unklar, denn Urban Priol betonte, er würde nur mit einem Partner an seiner Seite weitermachen.

Am Ende ging die Partnerwahl dann schneller als erwartet über die Bühne: Frank-Markus Barwasser, alias Erwin Pelzig, wird der Nachfolger von Georg Schramm in der Anstalt. Für die ARD ist dies ein kleiner Rückschlag, denn man hatte am Ende verzweifelt versucht Barwasser zu halten. Doch am Ende kamen diese Versuche viel zu spät und sind nun die Rache dafür, dass sie seinen Kabarett-Talk „Aufgemerkt“ Pelzig unterhält sich!“ so lange an einem nicht gerade rühmlichen Sendeplatz verharren ließen.

Mit dem Wechsel zum ZDF wird nun auch leider die Kabarett-Talkshow ein Ende finden. Doch alle Fans von „Pelzig unterhält sich“ sollten nicht zu enttäuscht sein, denn schon im nächsten Jahr wird Frank-Markus Barwasser im ZDF eine ähnliche Sendung bekommen.

Wir sind schon gespannt, wie sich Barwasser in der Anstalt schlagen wird. Hauptsache ist, sie geht erst einmal weiter. Dies tut sie übrigens am 19. Oktober…

Unmut über Lenas zweiten Antritt beim Eurovision Songcontest wächst

Noch in der Nacht nach dem Sieg von Lena Meyer-Landrut verkündete Stefan Raab, dass die Sängerin auch im nächsten Jahr beim Eurovision Songcontest antreten würde um „ihren Titel zu verteidigen“. Danach regten sich überraschend wenige Stimmen, doch nun langsam werden die Zweifler lauter.

Die ARD und die ARD-Radiowelle, die ja maßgeblich bei der Erfolgsshow „Ein Star für Oslo“ beteiligt waren, fühlten sich von Raab überrumpelt und befürchten nun, dass eine Nachfolge-Show im nächsten Jahr nicht mehr nötig wäre.

Auf einer zweiten Pressekonferenz zusammen mit dem NDR-Intendant Lutz Marmor wiederholte Stafen Raab seinen Vorschlag. Der NDR betonte, dass solche Pläne auch schon vor dem Finale diskutiert wurden. Die ARD fühlt sich aber immer noch außen vor. Bis September will der NDR ein neues Konzept für den Eurovision Songcontest und vor allem die Phase davor vorlegen. Mal sehen, ob die Ängste der ARD Wahrheit werden…

Geht es nach Lena soll der Grand Prix übrigens nächstes Jahr in Berlin stattfinden…